Die Decksteiner Mühle

Decksteiner Mühle erstrahlt nach aufwendigen Umbau- und Renovierungsarbeiten unter neuer Führung in neuem Glanz. Das traditionsreiche und beliebte Gasthaus Decksteiner Mühle mit seinem einzigartigen Biergarten ist nach umfangreiche Umbau- und Renovierungsarbeiten unter neuer Leitung und Konzeption wiedereröffnet.

Hier wurde in enger Kombination von Betreiber (Herr Elias Khamassi), Hauseigentümer (Herr Robert Schumacher) und Brauerei (Dom-Brauerei) etwas geschaffen, was in der Kölner Gastronomielandschaft seines Gleichen sucht.

Nicht nur, dass es der Dom-Brauerei als Verpächter gelungen ist, einen stadtbekannten Gastronomen als Betreiber (u.a. Wolkenburg) für dieses Traditionsobjekt zu gewinnen, sondern auch, dass der Eigentümer, Herr Robert Schumacher, dessen Familie die Decksteiner Mühle in der vierten Generation seit 1913 gehört, an der Neukonzeptionierung vom ersten Tag an eingebunden gewesen war und alle Beteiligten nur ein gemeinsames Ziel verfolgten, nämlich die Decksteiner Mühle zu dem zu machen, was sie lange Jahre war, eine der beliebtesten Gastronomieadressen in Köln. Nachdem die umfangreichen Umbau- und Verschönerungsarbeiten im Biergarten jetzt endgültig beendet sind und es geschafft wurde, einen weit über die Grenzen Kölns hinaus beliebten Biergarten durch die Verwendung von hochwertigen Markisenkonstruktionen und verschiedenen Themenbereichen entsprechend aufzuwerten, muss nur noch die Sonne kommen.

Im Innenbereich wurde die Theke komplett versetzt und ins Zentrum des Lokals integriert, so dass ein komplett neuer Raum für bis zu 25 Personen (Lindenthaler Stübchen) entstehen konnte, der jetzt schon von verschiedenen Vereinen innerhalb der Woche fest gebucht ist. Im ersten Stock befindet sich der „Colonia Saal“, der bis zu 80 Personen Platz bietet und für jegliche Art von gesellschaftlicher Feier genutzt werden kann.

Der sehr beliebte Wintergarten im hinteren Teil wurde auf vielfältigen Wunsch der Gäste in seiner Aufteilung nicht verändert. Das gesamte Lokal verfügt somit insgesamt über 230 Sitzplätze.

Der neue Betreiber und sein Team fühlen sich der langen Tradition der Decksteiner Mühle sehr verbunden, einhergehend mit dem Selbstanspruch, ein Lokal zu betreiben, dass natürlich seinen Gästen aus Keller und Küche, zu fairen Preise, stets das Beste bietet, aber auch neue Wege geht, in Bezug auf Inneneinrichtung und Biergartengestaltung und somit eine Symbiose erreicht zwischen Tradition und Moderne.

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Die Geschichte der Decksteiner Mühle

Alte Herrlichkeit Deckstein. Bereits am 12. Februar 1316 gibt es die erste urkundliche Erwähnung der Decksteiner Mühle durch Friedrich von Lahnstein als Komtur des Deutschordens.Rund 400 Jahre später verkaufte Kaspar Barden Hemer am 01.09.1723 dem Offizial des Kölner Erzbischofs Johann Heinrich Moers zwei Mühlen, eine Windmühle bei Melaten und eine Wassermühle bei Deckstein für 1.750 Taler. Der letzte Pächter des Decksteiner Hofes in der Kurkölnischen Zeit war Mathias Horn.

Im Jahre 1802 kam auch der Decksteiner Hof in den Besitz des Staates. Der Freiherr von Fürstenberg wird im Jahre 1867 neuer Besitzer des Hofes. Durch einen Großbrand wurde der Gutshof Ende vorigen Jahrhunderts vernichtet. An ihn erinnert heute noch die Gaststätte Decksteiner Mühle. Sie wurde Anfang des 20. Jh. weitgehend bekannt durch ihre beiden großen Tanzsäle und den Vergnügungspark, dessen Glanzstück ein 70m hoher Aussichtsturm war.

Neuer Besitzer wurde im Jahre 1913 Martin Paffendorf. Unter seiner Regie wurde die Decksteiner Mühle als Ballhaus bis zu ihrer Zerstörung im Kriegsjahr 1943 auch über die Grenzen Kölns hinaus weitgehend bekannt. Die Decksteiner Mühle wurde im Jahr 1949 durch die Eheleute Josef und Maria Schumacher geb.Paffendorf wieder eröffnet. Deckstein im Februar 1980.